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Bauträgerkalkulation · MaBV · DIN 276

Bauprojekte kalkulieren.
Liquidität sichern.
Einheiten verwalten.

Von der ersten Kostenschätzung bis zum letzten MaBV-Zahlungseingang — alles in einem Tool. Für Bauträger und Projektentwickler, die wissen wollen wo ihr Geld wirklich steht.

Made & gehostet in Deutschland DSGVO-konform DIN 276 & MaBV-konform
Musterprojekt · 10 Wohneinheiten
Gesamtkosten
5,71 Mio. €
Projektgewinn
+1,14 Mio. €
Peak Kredit
892 T €
Rendite
16,6 %
Kontovaluta — Plan vs. Ist
Einheitenstatus
WE01 ✓ WE02 ✓ WE03 ✓ WE04 ✓ WE05 ✓ WE06 ✓ WE07 ✓ WE08 ✓ WE09 ~ WE10 —
Die Herausforderung

Bauprojekte scheitern selten an der Technik — oft an der Liquidität.

Zwischen Kostenplan, Bankkredit und MaBV-Zahlungseingängen verlieren Bauträger den Überblick. Das kostet Rendite — und im schlimmsten Fall das Projekt.

Kostenüberschreitungen unerkannt

Ohne strukturierten DIN-276-Kostenplan summieren sich Abweichungen still — bis der Puffer aufgebraucht ist. Bauvaluta macht jede KG-Position und ihre Auswirkung auf die Marge sofort sichtbar.

MaBV-Zahlungen ohne Überblick

Sieben Raten pro Einheit, verschiedene Käufer, unterschiedliche Fälligkeiten — und manche zahlen zu spät. Ohne Zahlungsmatrix fehlt das Frühwarnsystem für Liquiditätsengpässe.

Peak-Kreditbedarf zu hoch angesetzt

Banken fordern belastbare Liquiditätspläne. Wer seinen echten Peak nicht kennt, nimmt entweder zu viel Kredit auf — und zahlt unnötige Zinsen — oder zu wenig, und gerät in Schieflage.

Funktionen

Ein Tool. Drei Kernmodule.

Bauvaluta verbindet Kostenkalkulation, Liquiditätsplanung und Verkaufssteuerung in einer einzigen Oberfläche — ohne Datei-Wirrwarr zwischen Excel, PDF und E-Mail.

Modul 01

DIN-276-Kostenkalkulation

Vollständiger Gesamtkostenplan nach DIN 276 mit allen Kostengruppen von KG 100 bis KG 900 — inklusive automatisch berechneter Grundstücksnebenkosten.

  • Alle KG 100–900 strukturiert erfassbar
  • Notar, GrESt, Makler aus Prozentsätzen berechnet
  • Kostenverteilung auf Bauphasen (Rate 1–7)
  • Rendite und Marge auf Knopfdruck
Modul 02

Liquiditätsplan & Peak-Kredit

Monatliche Cashflow-Projektion auf Basis von MaBV-Erlösen und DIN-276-Ausgaben — mit realem Erlösverzug und Plan-vs.-Ist-Vergleich.

  • Monatliche Kontovaluta (Plan und Ist)
  • Peak Kreditbedarf aus monatlichem Modell
  • Einstellbarer Erlösverzug in Monaten
  • Vorabverkaufs-Quote frei wählbar
Modul 03

Einheitenverkauf & MaBV-Tracking

Jede Wohneinheit mit eigenem MaBV-Zahlungsplan, Käufer, Status und Grundriss-Upload — Zahlungsmatrix und Liquiditätseffekt immer aktuell.

  • Individuelle MaBV-Raten je Einheit (7 Raten)
  • Ist-Eingang vs. Fälligkeit mit Heatmap
  • Verkaufsstand-Donut und Erfolgsquote
  • Grundriss-Upload pro Einheit
Kreditbedarfs-Rechner

Wie viel Fremdkapital braucht Ihr Projekt wirklich?

Der Peak-Kreditbedarf ist der tiefste negative Cashflow-Punkt Ihres Projekts. Stellen Sie Ihre Eckwerte ein und sehen Sie sofort, in welcher Größenordnung Sie planen sollten.

Geschätzter Peak-Kreditbedarf
Projektgewinn:
Marge: · EK-Rendite:
Im Detail kalkulieren

Vereinfachte Modellrechnung. Der tatsächliche Peak-Kreditbedarf hängt von der monatlichen Kostenverteilung und dem konkreten MaBV-Zahlungsplan ab — Bauvaluta berechnet ihn präzise aus Ihren Projektdaten.

So funktioniert's

In drei Schritten zur vollständigen Projektkalkulation.

01

Projekt anlegen

Grundstücksdaten, Wohnfläche, Anzahl Einheiten, Verkaufspreise und Projektlaufzeit eingeben. Bauvaluta berechnet sofort Gesamterlös, Marge und Rendite-Kennzahlen.

02

Kosten & Liquidität planen

DIN-276-Kostenplan befüllen und Bauphasenanteile festlegen. Der Liquiditätsplan und Peak-Kreditbedarf werden automatisch monatlich aufgelöst — mit realistischem Erlösverzug.

03

Einheitenverkauf verfolgen

MaBV-Zahlungspläne pro Einheit pflegen, Ist-Eingänge erfassen, Grundrisse hochladen. Plan vs. Ist immer im Blick — Zahlungsmatrix zeigt sofort wer wann wie viel schuldet.

Wissen

Fachwissen für Bauträger und Projektentwickler

Grundlagen zu MaBV, DIN 276 und Liquiditätsplanung — kompakt erklärt für die Praxis.

Was ist die MaBV und warum sind 7 Raten gesetzlich vorgeschrieben?

Die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) schützt Immobilienkäufer: Bauträger dürfen Kaufpreiszahlungen nur in Raten entgegennehmen, die an tatsächlich erbrachte Bauleistungen geknüpft sind. § 3 MaBV schreibt sieben Raten vor: 30 % bei Baubeginn, 28 % bei Rohbau/Decken, dann 12 % für Dach, Rohinstallation, Innenputz/Estrich sowie je 6 % für Bezugsfertigkeit und Fertigstellung.

Dieses System sichert den Käufer ab — der Bauträger erhält erst dann Geld, wenn die entsprechende Bauleistung nachgewiesen ist. Für die Liquiditätsplanung bedeutet das: Einnahmen kommen gebündelt und verzögert, Ausgaben laufen gleichmäßig weiter.

DIN 276: Warum strukturierte Kostengruppen die Kalkulation retten

Die DIN 276 gliedert Baukosten in Kostengruppen (KG 100–900) — von Grundstück über Baukonstruktion bis zu Finanzierungs- und Vertriebskosten. Eine strukturierte Erfassung nach DIN 276 macht Kostenüberschreitungen früh sichtbar, erleichtert die Bankvorlage und ermöglicht den Vergleich zwischen Projekten.

Bauvaluta bildet alle relevanten KG ab und verteilt die Kosten automatisch auf die Bauphasen — so entsteht aus dem Kostenplan direkt der monatliche Liquiditätsplan.

Peak-Kreditbedarf: So berechnen Banken und Bauträger den maximalen Kapitalbedarf

Der Peak-Kreditbedarf ist der tiefste negative Saldo der kumulierten Kontovaluta über die gesamte Projektlaufzeit. Er gibt an, wie viel Fremdkapital im schlechtesten Zeitpunkt maximal gebunden ist. Banken nutzen diesen Wert als zentrale Kennzahl für die Finanzierungsentscheidung.

Entscheidend ist dabei der Zeitversatz zwischen Ausgaben (laufend ab Baubeginn) und MaBV-Einnahmen (gebündelt an Meilensteine). Bauvaluta berechnet den Peak aus einem monatlichen Modell mit einstellbarem Erlösverzug — deutlich präziser als eine vereinfachte Raten-Aggregation.

Vorabverkaufsquote: Wie viel Vorverkauf senkt den Kreditbedarf spürbar?

Je höher der Anteil bereits beurkundeter Einheiten bei Baubeginn (Vorabverkaufsquote), desto früher fließen MaBV-Raten 1 ein und desto geringer ist der Peak-Kreditbedarf. Eine Vorabverkaufsquote von 50 % kann den Kreditbedarf gegenüber einem Null-Vorverkauf um 30–50 % senken — abhängig von Projektgröße und Preisstruktur.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Für wen ist Bauvaluta geeignet?
Bauvaluta richtet sich an Bauträger, Projektentwickler und Immobilieninvestoren, die Wohnbauprojekte mit mehreren Einheiten planen und realisieren. Das Tool eignet sich für Projekte ab 3 bis zu mehreren Dutzend Wohneinheiten. Auch Architekten und Projektsteurer, die Bauträgern zuarbeiten, nutzen Bauvaluta für die Liquiditätsprognose und Bankpräsentation.
Ersetzt Bauvaluta eine bankfähige Finanzierungsanalyse?
Bauvaluta liefert eine solide Planungsgrundlage und belastbare Kennzahlen — Peak-Kreditbedarf, Kontovaluta-Verlauf und MaBV-Zahlungsplan können direkt in Bankgesprächen genutzt werden. Für eine vollständig bankfähige Kreditvorlage empfiehlt sich ergänzend die Einbindung eines Finanzierungsberaters oder Immobilienbewerters nach RICS/gif-Standard. Bauvaluta ist kein Ersatz für steuerliche oder rechtliche Beratung.
Wie wird der Peak-Kreditbedarf berechnet?
Bauvaluta berechnet den Peak-Kreditbedarf aus einem monatlichen Liquiditätsmodell: Ausgaben werden anteilig über die DIN-276-Bauphasen verteilt, MaBV-Erlöse fließen gebündelt am jeweiligen Baustandmeilenstein ein — zzgl. eines einstellbaren Erlösverzugs (Standard: 2 Monate), der den realistischen Zeitabstand zwischen Fälligkeit und tatsächlichem Zahlungseingang abbildet. Der Peak entspricht dem tiefsten negativen Saldo dieser monatlichen Kontovaluta. Dieses Modell ist deutlich präziser als eine einfache Raten-Aggregation.
Was ist der Erlösverzug und warum ist er wichtig?
Der Erlösverzug beschreibt die typische Zeitspanne zwischen dem Eintreten eines Baumeilensteins (z. B. Rohbaufertigstellung) und dem tatsächlichen Geldeingang beim Käufer. In der Praxis liegen zwischen Fälligkeit und Zahlung oft 2–6 Wochen — bedingt durch Bankprüfung, Bürokratie oder Käuferverzug. Wer diesen Versatz ignoriert, unterschätzt den Peak-Kreditbedarf systematisch. Bauvaluta macht ihn als Parameter sichtbar und planbar.
Kann ich verschiedene Szenarien (optimistisch / konservativ) vergleichen?
Ja. Über die Parameter Vorabverkaufsquote und Erlösverzug lassen sich schnell verschiedene Szenarien durchrechnen: Ein optimistisches Szenario mit hohem Vorverkauf und geringem Verzug zeigt den minimalen Kreditbedarf, ein konservatives Szenario mit niedrigem Vorverkauf und längerem Verzug den maximalen. So gewinnen Sie ein belastbares Planungsspektrum für Bankgespräche und die eigene Entscheidungsfindung.
Wie unterscheidet sich Bauvaluta von einer Excel-Kalkulation?
Excel-Kalkulationen sind flexibel, aber fehleranfällig: Formeln brechen, Verknüpfungen gehen verloren, MaBV-Zahlungspläne müssen manuell gepflegt werden. Bauvaluta verbindet alle Module — DIN-276-Kosten, Liquiditätsplan, MaBV-Tracking und Einheitenverkauf — in einer konsistenten Oberfläche. Änderungen an einem Wert aktualisieren sofort alle abhängigen Kennzahlen. Die Berechnungslogik läuft serverseitig und ist auditierbar.
Werden meine Projektdaten sicher gespeichert?
Bauvaluta ist vollständig in Deutschland gehostet (all-inkl.com, Rechenzentrum Deutschland) und DSGVO-konform betrieben. Der Zugang ist mit HTTPS und Passwortschutz gesichert. Projektdaten werden im Browser (localStorage) gehalten — es werden keine sensiblen Projektdaten auf dem Server gespeichert oder weitergegeben.
Welche Grundstücksnebenkosten berechnet Bauvaluta automatisch?
Bauvaluta berechnet aus dem Grundstückspreis automatisch: Grunderwerbsteuer (länderspezifisch einstellbar, Standard 3,5 %), Notarkosten (Kaufvertrag und Stammurkunde/Teilung), Gerichtsgebühren sowie Maklercourtage. Alle Prozentsätze sind individuell anpassbar. Weitere Nebenkosten (Vermessung, Erschließung, Abbruch) können manuell erfasst werden.
Kann ich Grundrisse und Unterlagen je Wohneinheit hinterlegen?
Ja. Für jede Wohneinheit können Grundrisse und Dokumente (PNG, JPG, PDF, max. 8 MB) direkt in der Einheitenansicht hochgeladen werden. Die Dateien werden lokal im Browser gespeichert und bleiben auch nach einem Seitenneuladen erhalten. So haben Sie Grundriss und Zahlungsplan immer gemeinsam im Blick.
Gibt es eine API oder Schnittstellen zu anderen Tools?
Bauvaluta verfügt über eine serverseitige Berechnungs-API (PHP), die alle Kalkulationen übernimmt. Eine direkte Integration in externe Systeme (z. B. ERP, Buchhaltungssoftware) ist aktuell nicht im Standard enthalten, kann aber auf Anfrage individuell entwickelt werden. Ein Export der Projektdaten als JSON ist über die Browser-Entwicklertools möglich.
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Keine Überraschungen beim Kreditbedarf. Keine offenen MaBV-Raten die durch die Maschen fallen. Kein Liquiditätsengpass, den Sie nicht kommen sehen.